Quelle: Blätter 1957 Heft 11 (November)


       zurück       Anzeige mit ausgesterntem Text


       Aus Copyrightgründen kann DEA hier keine Volltextausgabe machen.
       ----------------------------------------------------------------
       Das vollständige Dokument finden Sie entweder auf der "Blätter"-
       DVD,  die mehr als 9000 Beiträge von 1956-1989  enthält oder auf
       der aktuellen "Blätter"-CD, welche die  Beiträge ab 1990 enthält
       und beim gleichnamigen Verlag bezogen werden kann. Näheres siehe
       unter www.blaetter.de.
       
       G l i e d e r u n g  u n d  Z i t a t e:  
       
       General a.D. Dr. Franz Beyer
       
       DEUTSCHLAND ZWISCHEN DEN ATOMMÄCHTEN
       ====================================
       ...
       Und in  Heft 8  dieser Blätter  wird auf  S. 262 das Ergebnis der
       amerikanischen Luftschutzübung  des Jahres 1957 geschildert, eine
       Schilderung, die  wir wegen  ihrer Prägnanz  und Eindringlichkeit
       hier wiederholen wollen:
       "Am 12. Juli 1957 um 11 Uhr vormittags wird in den 48 Staaten der
       USA zur  gleichen Minute  Luftalarm gegeben.  Die Atomluftschutz-
       übung 'Operation Alert 1957' beginnt. In den nächsten Stunden er-
       folgt über  den Nordpol der angenommene Angriff. 166 Ziele werden
       von Atom-  und Wasserstoffbomben getroffen. 95 Millionen Menschen
       sind betroffen,  von ihnen  54 Millionen getötet. Strahlungszonen
       und radioaktive  Wolken gefährden  das Land.  Mit langanhaltender
       Strahlungsverseuchung ist  zu rechnen.  Washington ist durch eine
       feindliche nukleare  Waffe unberechenbarer Größe zerstört; in New
       York gibt es durch eine einzige 20-Megatonnen-Bombe 6,5 Millionen
       Tote und  650 000 Verwundete. Die militärischen Verteidigungsmit-
       tel haben  versagt. Ob ein Gegenschlag gleicher Art erfolgt, des-
       sen radioaktive  Rückwirkung das  eigene Gebiet  zusätzlich  ver-
       seucht, ob  von beiden  Seiten noch ein zweiter oder dritter End-
       schlag geschieht,  um das  totale Todesergebnis zu erreichen, ist
       unerheblich."
       ...
       

       zurück