Quelle: Blätter 1958 Heft 05 (Mai)


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       G l i e d e r u n g  u n d  Z i t a t e:  
       
       Rudolf Pikola
       
       REDEN WAR SÜNDE - SCHWEIGEN WIRD MORD
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       ...
       "Der Führer verkörpert die Einheit des Volkes und Reiches. Er ist
       der oberste Träger der staatlichen Gewalt. Ihm als solchem zu ge-
       horchen, ist  der christliche  Deutsche auch ohne Eid im Gewissen
       gebunden. Ist  dem deutschen  Soldaten solche Treue seinem Führer
       und obersten  Befehlshaber zu  geloben schon leicht gemacht, weil
       er in  ihm das Vorbild wahrhaft soldatischen Wesens und Treue er-
       kennt, ...  dann wird  der christliche  Soldat  erst  recht  sein
       Gelöbnis in  Ernst und  Freudigkeit des  Herzens sprechen können,
       weil ihn sein Glaube lehrt, in der Person des Herrschers über die
       rein menschlichen  Fähigkeiten und  Leistungen hinaus die ihm von
       Gott verliehene  Herrlichkeit und Ehre zu erkennen und anzuerken-
       nen... Für  den Christen,  der in  seinen Glauben  hineingenommen
       hat, daß die Staatsgewalt ihren Auftrag von Gott empfing, ist ein
       Schwanken auch  in solch entscheidender Stunde nicht möglich, für
       den christlichen  Soldaten, der sich durch einen heiligen Eid vor
       Gott zur  Treue verpflichtet  hat, erst  recht nicht. Er wird den
       Krieg von  der sittlichen  Seite sehen  als ein  Ringen  zwischen
       Recht und  Unrecht und  für sich selbst als eine Probe der Bewäh-
       rung seines Mannestums..."
       ...
       ...
       "Kameraden! Wer  will es bezweifeln, daß wir Deutsche nunmehr das
       'Herzvolk Europas'  geworden sind,  und zwar  in einem Sinne, der
       weit über  geographische  und  geopolitische  Erwägungen  hinaus-
       greift? Wie  schon oft  in der Geschichte, ist Deutschland in der
       Gegenwart zum Retter und Vorkämpfer Europas geworden... Viele eu-
       ropäische Staaten...  wissen es,  daß der Krieg gegen Rußland ein
       europäischer Kreuzzug  ist. Die  Völker Europas  müßten ihre  Ge-
       schichte verleugnen und ihre Zukunft verneinen, wollten sie nicht
       von Herzen  jene Entscheidung herbeisehnen, die den Bolschewismus
       für alle  Zeiten aus  der Geschichte  vertilgt. So  ist es  keine
       Übertreibung, wenn  ich sage,  daß ihr  im Osten gleich den deut-
       schen Ordensrittern...  eine Aufgabe  zu erfüllen  habt, die  von
       einmaliger Bedeutung  ist... Dieses starke und verpflichtende Er-
       lebnis eures  Einsatzes im Osten wird euch zu Bewußtsein bringen,
       wie unsagbar groß das Glück ist, daß wir Deutsche sein dürfen..."
       ...
       ...
       "...Wir begleiten  unsere Soldaten mit unseren Gebeten und geden-
       ken in dankbarer Liebe der Toten, die ihr Leben für ihr Volk hin-
       gaben. Wir haben immer wieder und noch im Hirtenbrief des Sommers
       unsere Gläubigen  zu treuer Pflichterfüllung, zu tapferem Aushar-
       ren, opferbereitem Arbeiten und Kämpfen im Dienste unseres Volkes
       in schwerster  Kriegszeit eindringlichst aufgerufen. Mit Genugtu-
       ung verfolgen wir den Kampf gegen die Macht des Bolschewismus..."
       ...
       ...
       Im Weihnachtshirtenwort  des katholischen  Feldbischofs von  1942
       heißt es dann:
       "...Das Bewußtsein,  daß der  Heiland in  erschütternder Not  und
       primitivster Einfachheit  zu uns  gekommen ist, stählt den Willen
       und läßt uns die Härte des eigenen Daseins leichter ertragen. Die
       Anstrengungen, aus  denen der  Sieg erwächst, werden von uns viel
       Kraft und Hingabe verlangen. Unser Führer und Oberster Befehlsha-
       ber steht  uns hier als leuchtendes Vorbild vor Augen... In uner-
       schütterlichem Vertrauen  auf ihn  werden wir das Ziel erreichen,
       um das  gekämpft wird. Es ist das Höchste und Edelste, was es ge-
       ben kann:  Heimat, Freiheit,  Vaterland und  Lebensraum  für  das
       Volk. Niemand  weiß, wie  lange es  noch dauern wird, bis wir als
       deutsches Volk  das Tor  erreichen, hinter  dem eine  schmerzlose
       Zeit liegt.  Sicher ist  nur, daß  bis dahin noch viele Prüfungen
       kommen, die  nur bestanden  werden können,  wenn Front und Heimat
       ebenso tapfer  bleiben im Kämpfen, Arbeiten, Ertragen und Aushar-
       ren wie bisher..."
       ...
       ...
       "Zum erstenmal  habe ich  Gelegenheit, zu Offizieren und Soldaten
       der Bundeswehr vom Altare aus zu sprechen und mit ihnen das Opfer
       des Altares  zu feiern. Es liegt kein Widerspruch darin, daß Män-
       ner, die  im Wehrdienst  stehen, die  Frohbotschaft Christi,  des
       Friedenskönigs, hören.  Im Gegenteil: gerade der lebendige Glaube
       an Christus  und sein  Wort und die treue Christusgefolgschaft in
       der Selbstbildung, Selbstüberwindung und im Opfer sind die besten
       Garantien dafür,  daß auch  Soldaten, die Waffen tragen, sich als
       Friedensschützer wissen...  Das muß  all denen gesagt werden, die
       nicht nur  am Wehrdienst,  sondern auch  an der  Seelsorge in der
       Bundeswehr glauben Anstoß und Ärgernis nehmen zu müssen..."
       ...
       

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