Quelle: Blätter 1958 Heft 10 (Oktober)


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       G l i e d e r u n g  u n d  Z i t a t e:  
       
       Kurt Hirsch
       
       AKADEMISCHE LEIBSTANDARTE HITLERS AUF BUNDESDEUTSCHEN HOCHSCHULEN
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       Vorstoß zu den "Schächten des Volkstums"
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       ..."oder Sie treten von Ihrem Amt zurück"
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       "Salazar hat  die Weite  des Blickes  sowohl für den Raum, in dem
       sich die  moderne Staatenwelt  bewegt, wie auch für die Zeit, die
       vor seinem Volke liegt. Wie sich seine Politik im Raume ihrer ei-
       genen Kraft bewußt ist, aber doch das Maß hält, das ihm von Größe
       und Kraft  seines Volkes  vorgezeichnet und auferlegt ist, so hat
       auch seine  Beurteilung der Zukunft etwas geheimnisvoll Propheti-
       sches. Er denkt für sein eigenes Volk, für das christliche Abend-
       land und  für die  Staatenwelt der  Gegenwart über  Raum und Zeit
       hinaus."
       ...
       "Berbert"es im bundesdeutschen Völkerrecht?
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       Vom Gaskammertheoretiker zum Studienleiter
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       einer Verwaltungsakademie
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       ...
       "Ich möchte  nochmals erklären,  daß P.H. Seraphim viele Arbeiten
       über die jüdische Bevölkerung in den Ländern Osteuropas geschrie-
       ben hat und daß er eine verhängnisvolle, verbrecherische Rolle in
       der Vorbereitung  der Materialien  für die Judenvernichtungspläne
       spielte."
       ...
       ...
       "Die Zeitschrift  'Der Weltkampf'  hat in  den Jahren, in welchen
       die heute  das Reich tragende Nationalsozialistische Deutsche Ar-
       beiterpartei ihren  Kampf gegen das Judentum begann, der Bewegung
       als führendes  Aufklärungsorgan gedient.  Lange Jahre  war Alfred
       Rosenberg der  Herausgeber und  erste Mitarbeiter. Der politische
       Kampf in  jenen Anfängen  hat seitdem  weltpolitisch und  weltan-
       schaulich weite  Ausmaße gewonnen. Zur politischen Arbeit der Be-
       wegung ist  inzwischen als  Bundesgenosse die Wissenschaft getre-
       ten, die  es sich  zur Aufgabe gesetzt hat, das Problem des Juden
       in seiner  Verflechtung mit der Geschichte und dem Leben der Völ-
       ker forschend  zu erkennen  und darzustellen.  Seit  langer  Zeit
       liegt das Bedürfnis nach einer nicht jüdischen wissenschaftlichen
       Zeitung zur Judenfrage vor. Am 26. März 1941 hat Reichsleiter Al-
       fred Rosenberg  kraft der  ihm vom Führer erteilten Vollmacht das
       Institut zur Erforschung der Judenfrage in Frankfurt/Main als er-
       ste Außenstelle  der Hohen  Schule gegründet.  Mit der Errichtung
       dieses Institutes  wurde auch  die Herausgabe einer eigenen Zeit-
       schrift möglich...  Die Mitarbeit  an der Zeitschrift steht allen
       offen, die  fähig und willens sind, die Erkenntnis des historisch
       und politisch so tief verzweigten und umkämpften Problems des Ju-
       dentums zu fördern."
       ...
       ...
       "In Osteuropa  ist der  Jude durch Rechtssatzung und Verwaltungs-
       maßnahmen in  dem Tempo in den Städten durch Nichtjuden zu erset-
       zen. als qualifizierte Nichtjuden für diesen Ersatz zur Verfügung
       stehen."
       ...
       Ein "Entnazifizierungsgeschädigter"
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       Der unveränderte Nachdruck des NS-Kommentators
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       "Wie in  einer gegebenen  Rechtsfrage die Synthese zu finden ist,
       liegt dem  Rechtswahrer, der  das Recht kennt, der dem Leben nahe
       steht und  der innerlich  von der nationalsozialistischen Weltan-
       schauung durchdrungen  ist, im Blut. Über die letzten Gründe sei-
       ner Entscheidung kann er nicht Auskunft geben, sie sind ihm nicht
       bewußt; man möge beim 'Blut' auch an die rassischen Gegebenheiten
       denken... Die  Juden sind keine deutschen Volksgenossen... In der
       Zeit des Liberalismus stand der Schutz des einzelnen weit im Vor-
       dergrund. Die  öffentliche Meinung  ließ daher für eine Durchbre-
       chung des  Steuergeheimnisses nur einen ganz beengten Raum... Der
       Nationalsozialismus, der  den Staat  in seine  Rechte  eingesetzt
       hat, sieht  die Mitteilungen  an Behörden im weiteren Umfange als
       Staatsnotwendigkeit an...  Das Steuergeheimnis  ist ferner in ge-
       wissem Umfange  der NSDAP gegenüber ohne Wirkung. Die Führerstel-
       lung, die  die Partei  einnimmt, berechtigt sie zur Einsichtnahme
       in alle  Vorgänge der Staatsverwaltung... Daß der politischen Po-
       lizei alle  Hilfsquellen offen  stehen, ergibt sich aus dem Wesen
       des autoritären Staates."
       ...
       In der Treue zur Fahne des Führers...
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       ...
       "Herr Minister!  Verehrte Gäste!  Meine Kameraden!  Zu dieser für
       uns bedeutsamen  Feier begrüße  ich  Sie  als  die  Zeugen  einer
       Stunde, in  der ein  neues Werk  nationalsozialistischer Tatkraft
       vollendet und  vom Staate des Führers der Hochschule Weilburg als
       Haus ihrer Mannschaft gegeben wird... Unter dem Symbol des Haken-
       kreuzes, zu  dem wir  geeinigt sind... in der Treue zur Fahne des
       Führers sollen  die künftigen Lehrer der deutschen Jugend auch in
       diesem Hause  geprägt und erzogen werden. - Daß wir im Symbol ge-
       eint sind:  Dies ist  die Verheißung,  aber auch  der Anspruch in
       diesem Augenblick  des Bekenntnisses.  Der  Verheißung  sind  wir
       teilhaftig, wenn  wir zutiefst  in der  Mächtigkeit unseres  völ-
       kischen Aufbruches  gefangen sind... Der Bau, der heute in seiner
       Vollendung uns  übergeben wird,  soll dieser Erziehung zur natio-
       nalsozialistischen Haltung dienen... Unter der Fahne sind wir an-
       getreten, unter  der Fahne marschieren wir... Was dort im kriege-
       rischen Raum  sich vollzog,  muß sich im politischen Raum unserer
       Gegenwart vollenden. Die totale Mobilmachung der Leiber, der Her-
       zen und des Geistes zum Einsatz für den Führer und das Reich."
       ...
       Huber und Huber
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       ...
       "Der Name  Adolf Hitler  ist ein  Programm, in dem der äußere und
       tödliche Kampf  gegen das  Weimarer System ein Kernpunkt ist. Das
       völkische Führerrecht  beruht auf  der Erkenntnis,  daß der wahre
       Wille nicht durch parlamentarische Wahlen und Abstimmungen gefun-
       den werden  kann, sondern  daß der Wille des Volkes nur durch den
       Führer rein und unverfälscht hervorgehoben wird... Im politischen
       Volk kann  nur ein  oberster Träger der politischen Macht wirken.
       Das ist  der Führer, von dem alle politische Macht und jede poli-
       tische Befugnis ihren Ausgang nimmt."
       ...
       ...
       "Die Juden  genießen im  Reich nicht die Stellung einer fremdvöl-
       kischen Minderheit,  sondern ihnen  ist eine Sonderstellung zuge-
       wiesen, die sich aus dem Ziel einer völligen Ausscheidung des Ju-
       dentums erklärt...  Das Halten  von Kraftfahrzeugen ist Juden un-
       tersagt, die  Fahrerlaubnis ist ihnen entzogen. Mietverträge kön-
       nen unter Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfrist gelöst wer-
       den... Juden dürfen nur bestimmte Vornamen beigelegt werden."
       ...
       ...
       "Als deutscher  Staatsbürger, als  deutscher Hochschullehrer  und
       als politischer  Mensch erachte  ich es als Recht nicht nur, son-
       dern als  sittliche Pflicht,  an der Gestaltung der deutschen Ge-
       schichte mitzuarbeiten,  offenkundige Schäden  aufzudecken und zu
       bekämpfen. Was  ich bezweckte,  war die Weckung der studentischen
       Kreise nicht durch eine Organisation, sondern durch das schlichte
       Wort. Nicht  zu irgend  einem Akt der Gewalt, sondern zur sittli-
       chen Einsicht  in bestehende  schwere Schäden des politischen Le-
       bens, Rückkehr zu klaren sittlichen Grundsätzen, zum Rechtsstaat,
       zum gegenseitigen  Vertrauen von  Mensch zu Mensch. Das ist nicht
       illegal, sondern  umgekehrt, die Wiederherstellung der Legalität.
       Ich habe mich im Sinne von Kants Kategorischen Imperativ gefragt,
       was geschähe, wenn diese subjektive Maxime meines Handelns allge-
       meines Gesetz  würde. Darauf kann es nur eine Antwort geben: Dann
       würde Ordnung, Sicherheit, Vertrauen in unser Staatswesen, in un-
       ser politisches  Leben zurückkehren. Jeder sittlich Verantwortli-
       che würde  mit uns  seine Stimme erheben gegen die drohende Herr-
       schaft der Macht über das Recht, der bloßen Willkür über den Wil-
       len des sittlich Guten. Die Forderung der freien Selbstbestimmung
       auch des  kleinsten Volksteiles  ist in ganz Europa vergewaltigt,
       nicht minder  die Forderung  der Wahrung  der rassischen und völ-
       kischen Eigenart.  Die grundlegende Forderung wahrer Volksgemein-
       schaft ist  durch die  systematische Untergrabung  des Vertrauens
       von Mensch zu Mensch zunichte gemacht. Es gibt kein furchtbareres
       Urteil über eine Volksgemeinschaft als das Eingeständnis, das wir
       uns alle  machen müssen, daß keiner sich vor seinem Nachbarn, der
       Vater sich  nicht mehr  vor seinem eigenen Sohn sicher fühlt. Das
       war es, was ich wollte, mußte."
       ...
       

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