Quelle: Blätter 1959 Heft 07 (Juli)


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       und beim gleichnamigen Verlag bezogen werden kann. Näheres siehe
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       G l i e d e r u n g  u n d  Z i t a t e:  
       
       Dr. Helmut Dörr
       
       GENFER KONFERENZ UND DEUTSCHE POLITIK
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       Konferenz mit Eigengewicht
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       Wie kam es zur Konferenz?
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       Wurde in Genf etwas erreicht?
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       Gesamtdeutsche Verhandlungen
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       ...
       Die Zürcher  Tat vom 17. Juli 1959 bemerkte dazu: "Die Äußerungen
       des britischen  und amerikanischen Sprechers lassen erkennen, daß
       sich die  angelsächsischen Mächte  bereits von  den Franzosen und
       den Westdeutschen  haben ins  Schlepptau nehmen  lassen: auch sie
       äußerten sich nun, wenn auch nicht so kompromißlos gegen die Ver-
       knüpfung einer  Interimslösung für Berlin mit der Schaffung einer
       gesamtdeutschen Kommission. Angesichts dieser neuen Situation ist
       nicht einzusehen,  wie die  Genfer Konferenz  überhaupt mit ihrer
       Arbeit weiterfahren kann... Wenn die Westmächte nun ihren eigenen
       Vorschlag vom  14. Mai  nicht mehr  aufrecht erhalten, können die
       Außenminister gleich nach Hause gehen!"
       ...
       ...
       Die Frankfurter  Rundschau schreibt: "Ein britisches Delegations-
       mitglied bezeichnete den Bonner Vorschlag für eine kleine verant-
       wortliche Vierer-Kommission  der Großmächte,  der ost-  und west-
       deutsche Delegierte  nur als  Berater hinzugezogen  werden,  'als
       ziemlich  irreal'.   "Der  SPD-Pressedienst  vom  21.  Juli  1959
       schreibt: "Nun  hat es sich in der vergangenen Woche gezeigt, daß
       besonders die  westdeutsche Delegation  ständig bemüht war, Härte
       zu demonstrieren. Jedesmal, wenn der britische Außenminister Sel-
       wyn Lloyd  versuchte, Anknüpfungspunkte  für Kompromißlösungen zu
       finden, funkte Bonn dazwischen."
       ...
       Berlin
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       Wo stehen wir? Was ist zu tun?
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       Aufgaben und Ziele gesamtdeutscher Verhandlungen
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       Chance noch einmal verpassen?
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