Quelle: Blätter 1961 Heft 01 (Januar)


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       Dokumente zum Zeitgeschehen
       
       AUFRUF ZUR GRÜNDUNG DER DEUTSCHEN FRIEDENS UNION
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       Wir, die  Unterzeichner dieses  Aufrufs, sind  entschlossen, eine
       neue politische  Kraft zu  schaffen. Wir  sagen der sinnlosen und
       gefährlichen Rüstungspolitik  den Kampf  an. Wir  rufen alle auf,
       die aus  Gewissen und Verantwortung diese Politik für ein Verder-
       ben halten, sich mit uns zusammenzuschließen. Wir müssen handeln.
       Denn:
       Die Zeichen,  die auf  die Möglichkeit  eines Krieges  hindeuten,
       mehren sich.  Kein Tag vergeht, wo man uns nicht mit Rüstungsfra-
       gen beschäftigt. Atommanöver und "Luftschutzmaßnahmen" sollen uns
       daran gewöhnen, mit dem "Ernstfall" zu rechnen. "Dienstverpflich-
       tungen" für Männer und Frauen, "Beschlagnahmungs"-Gesetze und die
       Vorbereitung auf  den "Notstand"  sollen die totale Mobilisierung
       ermöglichen. Wieder bereitet man uns auf Opfer vor. 15 Jahre nach
       der deutschen  Katastrophe reden  Bundeswehrgenerale  vom  "Krieg
       unserer Zeit", als sei er die Fortsetzung der Politik mit anderen
       Mitteln und nicht der Untergang unseres Volkes.
       Die beschleunigte  Aufrüstung und  die offizielle Einstellung auf
       den "unvermeidbaren" Krieg sind die sichtbare Konsequenz der bis-
       herigen Politik. Die Beteiligung der Bundesrepublik am Wettrüsten
       hat zur  Verschärfung der internationalen Spannungen beigetragen.
       Die Weigerung,  über eine atomwaffenfreie Zone und eine Rüstungs-
       verminderung in beiden Teilen Deutschlands zu verhandeln, muß die
       Gefahr  eines   deutschen  Bruderkrieges   heraufbeschwören.  Die
       "Politik der  Stärke" hat uns weder die versprochene "Sicherheit"
       noch die  Wiedervereinigung gebracht. Die Illusionen sind vergan-
       gen. Die  Bundesregierung ist  mit ihrer  Politik vor einer Mauer
       angekommen, in  der es kein Tor gibt. Sie ist die Gefangene ihrer
       früheren Handlungen.  Sie müßte  umkehren und ihre Irrtümer zuge-
       ben. Dazu ist sie nicht bereit. In diesem Augenblick eilt ihr die
       parlamentarische Opposition zu Hilfe. In einem falschverstandenen
       Staatsinteresse ruft  die SPD nach "gemeinsamer Außenpolitik" und
       verzichtet darauf, eine Alternative zu entwickeln "Gemeinsame Au-
       ßenpolitik" ist  in diesem  Falle gemeinsamer  Mangel an Politik.
       Wir erklären deshalb:
       Der Weg,  der vor  zehn Jahren  eingeschlagen wurde,  darf  nicht
       fortgesetzt werden.  Wir müssen  einen neuen Weg gehen. Wer einen
       Krieg für  möglich hält, ist in gefährlich veralteten Vorstellun-
       gen befangen.  Kriege dürfen nicht mehr sein. Jeder Krieg, ob mit
       oder ohne Atomwaffen, ist für unser Volk tödlich.
       Wir gehen daher von dem Grundsatz aus:
       Es muß  undenkbar bleiben, daß Deutsche auf Deutsche schießen. Es
       gibt keine wirtschaftlichen und politischen Gegensätze, die heute
       oder in Zukunft durch einen Krieg gelöst werden könnten und dürf-
       ten.
       Von diesem  Grundsatz muß  unser gesamtes  politisches Denken und
       Handeln bestimmt  sein. Wir  brauchen eine Politik, die nicht vom
       "Krieg unserer  Zeit" ausgeht,  sondern die  voraussetzt, daß der
       Krieg vermieden  werden muß.  Wir brauchen eine Politik, die ent-
       schlossen auf  den Frieden  hinarbeitet. Die  Beteiligung am hem-
       mungslosen Wettrüsten  ist keine  Friedensgarantie. Eine  Politik
       des Friedens  kann nur mit den Mitteln des Friedens erreicht wer-
       den. Wir  müssen politische  Lösungen finden.  Wir müssen verhan-
       deln. Deshalb fordern wir:
       * Sofortigen Rüstungsstop und Ablehnung jeder atomaren Bewaffnung
       in der Bundesrepublik;
       * Verhandlungen über  die Schaffung  einer beispielgebenden  Zone
       kernwaffenfreier Länder  in Europa  als ersten Schritt zur allge-
       meinen Abrüstung;
       * militärische Neutralisierung des zwischen den Machtblöcken zer-
       rissenen Deutschland;
       * Abbau des kalten Krieges und der Haßpropaganda;
       * Verhandlungen zur sofortigen Entspannung der innerdeutschen Be-
       ziehungen.
       Die Verwirklichung  dieser Ziele würde Milliardenbeträge freiset-
       zen für  soziale Sicherheit  und wirtschaftliche  Stabilität, für
       Wissenschaft und Kultur, und für Hilfe an Entwicklungsländer.
       Wir erklären  uns für  eine lebensvolle  Demokratie, die  vom ge-
       samten Volke  getragen wird. Wir nehmen die Demokratie ernst. Wir
       verlangen, daß alle wichtigen politischen Entscheidungen vom Par-
       lament beraten  und öffentlich  diskutiert werden.  "Einsame Ent-
       schlüsse" und  autoritäre Entscheidungen sind mit den Grundsätzen
       der Demokratie unvereinbar. Wir treten für die bedingungslose Er-
       haltung der  Grundrechte ein. Wir wenden uns gegen die Aushöhlung
       unserer Verfassung  durch obrigkeitsstaatliche Maßnahmen und Not-
       standsgesetze, gegen die Vorherrschaft des militärischen Denkens,
       gegen das  Wiederaufleben des  Ungeistes der  nationalsozialisti-
       schen Vergangenheit.  Wir halten  es für  ein erschreckendes Zei-
       chen, daß Atomwaffengegner als "moskauhörige Elemente" diffamiert
       oder als  "Sünder oder  Narren" verunglimpft werden, daß jede von
       der offiziellen  Sprachregelung abweichende  Meinungsäußerung als
       "prokommunistisch" angeprangert wird, daß alle ehrlichen Bemühun-
       gen um  Frieden und  Verständigung in  die Zone des Verdachts ge-
       rückt werden.  Wer sich  aber aus  Furcht vor Verleumdung zurück-
       zieht und schweigt, überläßt den Rüstungspolitikern das Feld.
       Die Weltlage  muß nüchtern  beurteilt werden: Die Sowjetunion ist
       zu einem  gigantischen  wirtschaftlichen  Wettstreit  angetreten.
       Darin besteht  die eigentliche  Herausforderung des  Kommunismus,
       der wir  uns zu  stellen haben.  Dies, und nicht die Vorbereitung
       auf eine militärische Auseinandersetzung mit ihm, ist die Aufgabe
       unserer Zeit.  Wir wollen  keinen Kommunismus. Aber die Entschei-
       dung, vor  der wir  heute stehen,  heißt nicht:  Kommunismus oder
       freie Welt - sondern: friedlicher Wettbewerb oder Untergang.
       Wir sind nicht bereit, uns dem Zwangsdenken des kalten Krieges zu
       unterwerfen. Wir treten unbeirrt und mit allem Nachdruck für eine
       unabhängige deutsche Politik des Ausgleichs und der Verhandlungen
       sowohl mit  dem Westen  als auch mit dem Osten und damit für eine
       Politik des Friedens und der deutschen Neutralität ein. Wir sagen
       dem deutschen Volk, wer wir sind:
       Christen, denen ihr Glaubensgehorsam befiehlt, die Atomwaffen als
       Sünde wider Gott und seine Schöpfung zu erklären;
       Sozialisten, die  aus Gründen  politischer Vernunft und Ethik die
       Anwendung militärischer  Gewalt  im  Atomzeitalter  grundsätzlich
       verwerfen;
       liberal denkende  Menschen, die  wissen, daß Freiheit, Demokratie
       und Wohlstand nur im Frieden gedeihen;
       Konservative, die  das gute  Erbe unserer deutschen Vergangenheit
       nicht erneut gefährden lassen wollen.
       Wer uns  verleumden will, möge es tun. Wir stehen für Frieden und
       Entspannung gegen  Rüstung und Krieg. Alle, die einer friedlichen
       Zukunft unseres Volkes in Freiheit und Unabhängigkeit den Weg be-
       reiten wollen,  sind aufgerufen, sich mit uns zu einer Union, die
       am 17.  Dezember 1960  gegründet wird, zu verbinden, damit unsere
       Anliegen im kommenden Bundestag vertreten werden können.
       
       DIE UNTERZEICHNER:
       A
       Dr. Viktor Agartz, Bensberg bei Köln
       Heinz Ahlfeld, Tankstellenverwalter, Essen
       Dr. Theodor  Asholt, Oberstudienrat a. D., Echternacherbrück Bez.
       Trier
       B
       Dr. Johannes Baar, Lüneburg
       Hugo v. Bar, Forstwirt, Barenaue, Post Kalkriese über Osnabrück
       Dr. med. Horst Barthel, Wiesbaden
       Helmut Bausch, Journalist, Düsseldorf
       Artur von Behr, Verleger, Bovenden bei Göttingen
       Hilde Bentele, Stuttgart
       Wilhelm Bentele, Fabrikant, Stuttgart
       Albert Berg, Mitglied der Hamburger Bürgerschaft, Hamburg
       Walter Berger, Stahlkaufmann, Stuttgart
       Horst Bethge, Lehrer, Hamburg
       Bernhard Bednarski, Redakteur, Langenhagen/Hannover
       Ludwig Blümke, Oberregierungsrat a.D., Stade/Elbe
       Bert Bouché, Schriftsteller, Karlsruhe
       Prof. Dr. Peter Brauer, Physiker, Freiburg/Breisgau
       Dr.-Ing. Rudolf Brennecke, Geschäftsführer, Wattenscheid
       Prof. Dr. Eduard Brenner, Staatssekretär a.D., Oberaudorf/Inn
       Prof. Eduard Brill, Erling/Andechs/Obb.
       Pfarrer Friedrich Bultmann, Ganderkesee bei Delmenhorst
       M. Börner, Landwirt, Fürth/Bayern
       C
       Anita Corssen, Gymnastiklehrerin, Freiburg/Breisgau
       D
       Elisabeth Dalchow, Apothekerin, Timmendorfer Strand, Kreis Eutin
       Dr. jur.  Joachim Dalchow,  Oberregierungsrat a.D.,  Timmendorfer
       Strand, Kr. Eutin
       Dr. jur. Arnold Dobberkau, Rechtsauwalt und Notar, Celle
       Dr. Paul Freiherr von Dobeneck, Wuppertal-Cronenberg
       Prof. Dr.-Ing., Dr.-Ing. E.h. Richard Döcker, Stuttgart
       Dr. med. Helmut Dörr, Bad Kreuznach
       Dr. med. Peter Doll, Sindolsheim/Baden
       E
       Dr. med. Rolf Ehlers, Stadthagen/Westfalen
       
       Heinrich Eisel, Bergmann, Betriebsratsvorsitzender, Rheinhausen
       Wilhelm Elfes, Oberbürgermeister a. D., Mönchengladbach
       Dr. Engelhardt, Oberreg.-Med.-Rat i. R., Nagold/Württemberg
       Dr. Erika Erdmann, Dipl.-Psychologin, Eßlingen/Neckar
       Dr. med. C. Th. Eskuchen, Ulm/Donau
       Max Eger, Landwirt, Eningen/Unterachalm
       F
       Prof. Dr. Klara-Marie Faßbinder, Bonn-Duisdorf
       Kurt Fricke, Stereotypeur, Regensburg
       G
       Anton Gailer, Studienprofessor, Regensburg
       Hermann Gautier, kaufm. Angestellter, Bremen
       Jupp Gerhards, Verleger, Stuttgart
       Alfred Gerlag, Maler, Betriebsratsvorsitzender, Stuttgart
       Dr. Erwin Gieseking, Rechtsanwalt, Sulzbach/Saar
       Dr. Gerhard Gleißberg, Redakteur, Hamburg
       Prof. Gerhard Gollwitzer, Stuttgart
       Willi Görtz, Stadtrat, Selm, Kreis Lüdinghausen
       Marie Greve, Hausfrau, Münster/Angelmodde
       Fritz Griebel, Akademieprofessor, Heroldsberg bei Nürnberg
       Dr. med. Gertrud Griebel, Heroldsberg bei Nürnberg
       Dr. Dr. Georg Groeninger, Oberamtsrichter a. D., Darmstadt
       H
       Pfarrer Robert Hartke, Bremen-Horn
       Dr. med. Ernst Hass, Chefarzt, Dorfen/Obb.
       Helmut Hehl, Siebdrucker, Schonach bei Triberg/Schwarzwald
       Pfarrer Willi Heintzeler, Stuttgart
       Dr. jur. Elsa Hennings, Hamburg
       Michael Hertz, Kunsthändler, Verleger, Bremen
       Wilhelm Heselmann, Tischlermeister, Oberhausen
       Dr.-Ing. Günther Heydt, Hamburg
       Major a.D. Karl Heymann, Stadtkonservator, Weilburg/Lahn
       Ernst Heywang, Schulrat a.D., Marktbreit/Main
       Irma Hölzle, Angestellte, Betriebsrätin, Hamburg
       Pfarrer Hans Holzträger, Baumerlenbach, Kreis Öhringen
       Dr. med. German Hübner, Forchheim/Ofr.
       Oswald Hüller, Dipl.-Volkswirt, Mannheim
       Johannes Hültgren, Elektro-Ingenieur, Kiel
       I
       Rudolf Ismayr, Regierungsrat, Augsburg
       J
       Dr. phil. Erich Jacob, Tierarzt, Bremen
       Dipl.-Ing. Hermann Jaeger, Homberg/Oberhessen
       Franz Jakubowski, Bergmann, Betriebsrat, Rheinhausen
       K
       Prof Dr.-Ing. Karl Kammüller, Karlsruhe
       Wilhelm Kayser, Rektor, Schriftsteller, Lüneburg
       Dr. jur. Sophie Charlotte Kirchhof, Rechtsanwältin, Duisburg
       Prof. Dr. Hans Klumb, Physiker, Mainz
       Wilhelm König,  Metallarbeiter,  Betriebsratsvorsitzender,  Kron-
       berg/Taun.
       Kaplan Johannes Kohlen, Wachtendonk/Niederrhein
       Dipl.-Ing. Robert Krebser, Studienrat, Stuttgart
       Fritz  Kreiselmeier,  Landwirtschaftsrat  a.D.,  Cremlingen  über
       Braunschweig
       Karl Kreykenbaum, Kfz.-Mechanikermeister, Bremen
       Heinz Krüger, Wirtschafts-Journalist, Berlin-Hermsdorf
       Mira v.  Kühlmann, Arbeitskreis  für Fragen  des  Zeitgeschehens,
       München
       Ingeborg Küster, Redakteurin, Hannover
       Claudia Kuhr,  Arbeitsgemeinschaft der  Frauen und  Mütter  e.V.,
       Hamburg
       Franz Josef Küchler, Ingenieur, Saarbrücken
       L
       Robert Lambert, Fabrikant, Rheydt
       Herbert Langner, Oberstudiendirektor, Braunschweig
       Gertrud Legermann, Geschäftsinhaberin, Troisdorf/Köln
       Dr. Philumene Lehner, Oberstudiendirektorin, Aschaffenburg
       Hans Lipinsky-Gottersdorf, Schriftsteller, Köln-Höhenberg
       Dr. med. Hans Loew, Rothenstadt/Bayern
       M
       Prof. Ewald Mataré, Bildhauer, Büderich bei Düsseldorf
       Stadtrat Otto Matull, Stahlarbeiter, Betriebsrat, Rheinhausen
       Dorothea Meyer-Vax, Malerin, Nürnberg
       Pfarrer Herbert Mochalski, Darmstadt
       Heinrich Mönnig, Gastwirt, Oberhausen
       Dr. Wolf Heinrich von der Mülbe, Schriftsteller, München
       Dr. Friedrich  Müller, Verwaltungsgerichtspräsident a.D., Wiesba-
       den
       Wilhelm Müller, Hauptlehrer a.D., Saarbrücken
       Günter Muhs, Bergmann, Alsdorf/Aachen
       Erwin Muhs, Bergmann, Betriebsratsvorsitzender, Herne/Westfalen
       N
       Peter Nawrath, Ingenieur, Sülze bei Kürten, Bez. Köln
       Paul Neuhöffer, Redakteur, Solingen
       Horst Nickel, Rechtsanwalt und Notar, Hanau/Main
       Joseph Nix, Technischer Angestellter, Porz
       O
       Kurt Overhoff, Generalmusikdirektor a.D., Bayreuth
       P
       Dr. jur.  Bruno Preisler,  Rechtsanwalt und Notar, Nordseebad Wyk
       auf Föhr
       Helmut Probst, Lehrer, Braunschweig
       R
       Dr. Günter Raschen, Regierungsrat, Braunschweig
       Prof. Dr. Hans Rheinfelder, München
       Ernst Riedel, Buchhalter, Hamburg
       Prof. Dr. Renate Riemeck, Wuppertal-Elberfeld
       Prof. Dr. Karl Rode, Geologe, Aachen
       Dipl.-Ing. Ernst Rosin, Duisburg
       Prof. Ernst Röttger, Maler, Kassel
       Ernst Rowohlt, Verleger, Hamburg +
       Ursula Rütt, Schriftstellerin, Darmstadt
       S
       Friedrich   Wilhelm    Scharloff,   Einzelhandelskaufmann,    Ha-
       gen/Westfalen
       Lothar Schirmacher, Kaufmann, Kassel
       Prof. Dr. Franz Paul Schneider, Würzburg
       Reinald Schnell, Kunstmaler, Mülheim-Ruhr
       Pfarrer Georg Schönweiß, Nürnberg
       Dora Schönweiß, Nürnberg
       Prof. Dr. Burkhart Schomburg, Osnabrück
       Prof. Dr. Eberhard Schomburg, Hannover
       Otto Schulze-Fabricius, Betriebsleiter, Kempten/Allgäu
       Karl   Schwenk,    Schlosser,   Betriebsratsvorsitzender,   Fell-
       heim/Memmingen
       Dr. jur. Kurt Seidenspinner, Staatsanwalt i.R., Oberstdorf/Allgäu
       Dr Guido Senzig, Syndikus, Offenbach/M.
       Horst Sikorra, Graphiker, Hamburg
       Liselotte Spanholtz, Hausfrau, Hann.-Münden
       Pfarrer Friedrich Spicker, Mülheim-Ruhr
       Dr. med. W. Staudacher, Speyer/Rhein
       Prof. Dr. phil. Max Stefl, München
       Prof. D. Hermann Strathmann, Erlangen
       Pastor Dr. Rudolf Strauß, Celle
       Pfarrer Werner Stroh, Obersaulheim bei Worms/Rhein
       Stadtjugendpfarrer Hermann Strohmeier, Frankfurt/Main
       T
       Hans Tokarski, Meisterhauer, Dorf im Warndt/Saar
       Dr.-Ing. J.F. Tönnies, Fabrikant, Freiburg/Breisgau
       U
       Freiherr Hans Melchior v. Uslar-Gleichen, München
       V
       cand. phil.  Hermann Vetter,  Wissenschaftlicher Assistent, Mann-
       heim
       Armin Vighels, Maschinenschlosser, Mülheim-Ruhr
       Engelbert Vollmer, Rektor, Duisburg
       W
       Prof. Dr. Otto Walger, Karlsruhe
       Michael Wassermann, Schlosser, Betriebsrat, Memmingen
       Oberst i.G. a.D. Josef Weber, Düsseldorf
       Pfarrer Max Rudolf Weber, Sprendlingen, Kr. Offenbach
       Johannes Weidenheim, Schriftsteller, Stuttgart
       Dr. Günter Weigand, Dipl.-Volkswirt, Hamburg
       Prof. Dr. Leo Weismantel, Pädagoge, Jugenheim/Bergstr.
       Dr. Walter Wenzel, Journalist, Dortmund
       Hilde Westphal, Textilarbeiterin, Remscheid
       Karl Graf von Westphalen, Bonn/Rhein
       Pastor W. Wedekind, Salzgitter-Stäterburg
       Pastor Johann Heinrich Wieke, Braunschweig
       Hans Wirtz, Schriftsteller, Freiburg/Breisgau
       Dr. med. Karl Martin Wolf, Nürnberg
       

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