Quelle: Blätter 1961 Heft 06 (Juni)


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       G l i e d e r u n g  u n d  Z i t a t e:  
       
       Anmerkungen, Glossen, Zuschriften
       
       ÜBERVÖLKERUNG DER ERDE?
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       ...
       "Die große  Zahl der Menschen fällt der Erde zur Last. Schon rei-
       chen die  Rohstoffe nicht  aus, und lauter werden die Klagen, die
       Natur könne  die Menschen nicht mehr ernähren, Man muß in der Tat
       Pest, Hungersnot,  Kriege und den Untergang der Staaten als Heil-
       mittel begrüßen, damit die Bevölkerung nicht überhandnimmt."
       ...
       ...
       "Wer in  einer bereits  in Besitz  genommenen Welt  geboren wird,
       hat, wenn  er die  Mittel zu seiner Existenz weder von Verwandten
       noch durch  Arbeit findet,  durchaus kein  Recht  auf  Ernährung.
       Tatsächlich ist  er überflüssig auf der Welt. An der großen Tafel
       der Natur  ist für  ihn kein Gedeck aufgelegt. Die Natur befiehlt
       ihm, zu gehen, und sie säumt nicht, ihren Befehl zu vollziehen."
       ...
       ...
       "Wir sind übervölkert, haben überfabriziert, überproduziert, sind
       überfüttert und  haben mit Buchstaben, Federn und Tinte die Beam-
       ten entmenscht,  die Verwaltung entgeistet und alles in einen to-
       ten Mechanismus aufgelöst."
       ...
       ...
       schichtlich geschulte Biologin Annie Francé-Harrer berichtet:
       "Die große  Hungersnot von  1817, die  einer allgemeinen europäi-
       schen Mißernte  folgte, war  ein noch lange nachwirkender  Schre-
       cken."
       ...
       ...
       "Soll die  Nation veredelt  werden, so  muß man dem unterdrückten
       Teil derselben  Freiheit, Selbständigkeit  und  Eigentum  geben",
       sprach mit  Verachtung von dem "städtischen und ländlichen Gesin-
       del und  Tagelöhner, vor  denen uns  eine  allwaltende  Vorsehung
       schützen möge".
       ...
       ...
       Heinrich Richard
       ...
       

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