Quelle: Blätter 1962 Heft 02 (Februar)


       zurück

       
       CHRONIK DES MONATS JANUAR 1962
       ==============================
       
       1.1. - P o r t u g a l.  Unter Führung des Hauptmann Varela Gomes
       versuchen Truppeneinheiten  von der Stadt Bela aus, die Regierung
       Salazar zu  stürzen. Auch  in Couco, östlich von Lissabon, und in
       Santo Tirso, im Norden des Landes, kommt es zu Unruhen.
       - W e s t s a m o a.  Die bisher unter UN-Treubandverwaltung ste-
       hende Inselgruppe  im Südpazifik  (2926 qkm  - 113 500 Einwohner)
       konstituiert sich  als Staat,  dessen Außenpolitik  jedoch weiter
       von der  neuseeländischen Regierung  geführt werden  soll. -  Die
       Ostsamoa-Inseln bleiben unter amerikanischer Verwaltung.
       - Z o l l g e s e t z.   In der  Bundesrepublik tritt  ein  neues
       Zollgesetz in  Kraft, das  das "deutsche  Hoheitsgebiet" in  "den
       Grenzen von  1937" zu  einem einheitlichen  Zollgebiet deklariert
       und damit die DDR, ganz Berlin und die früheren deutschen Ostpro-
       vinzen einbezieht.
       
       2.1. - K u b a.   Präsident Fuentes  von Guatemala  bestätigt  in
       seiner Neujahrsansprache  zum erstenmal  offiziell die Unterstüt-
       zung seines  Landes für  die gescheiterte  Invasion auf  Kuba  im
       April 1960. Castrofeindliche Truppen seien damals auf guatemalte-
       kischem Territorium  ausgebildet worden,  nachdem Washington  als
       Gegenleistung versprochen  habe, Großbritannien  zur Übergabe der
       Kolonie Britisch-Honduras an Guatemala zu veranlassen. Der Präsi-
       dent appelliert  an die  amerikanische Regierung, ihr Versprechen
       einzulösen. -  Genau ein  Jahr vorher,  am 10. Januar 1961, hatte
       Fuentes jede Hilfe an Castro-Gegner bestritten.
       - D e u t s c h l a n d - F r a g e.   In Moskau  beginnt US-Bot-
       schafter Thompson  seine "Sondierungsgespräche" mit Außenminister
       Gromyko.
       
       3.1. - A l g e r i e n.   Zu blutigen Unruhen kommt es in Algier,
       Oran und  anderen Städten,  bei denen  40 Menschen getötet und 80
       verletzt werden.  Die Behörden geben die Zahl der Toten allein in
       den letzten  zwei Wochen mit 180, die der Verletzten mit über 300
       an. Die OAS ruft ihre Anhänger zur "allgemeinen Mobilmachung".
       
       3.-7.1. - B e r l i n.   Großbritanniens Oppositionsführer Gaits-
       kell befürwortet in Westberlin eine "gewisse" Anerkennung der DDR
       als "eines der Staaten, die die Zufahrtswege nach Westberlin kon-
       trollieren" und erneuert seinen Vorschlag, den Berlin-Verkehr in-
       ternational zu überwachen.
       
       4.1. - F r a n k r e i c h.  Verteidigungsminister Messmer bezif-
       fert die  Kosten der "nuklearen Abschreckungsmacht" für die näch-
       sten fünf Jahre auf rund sechs Milliarden neue Francs.
       - E W G.   Unter Vorsitz von Staatssekretär Müller-Armack aus dem
       Bundeswirtschaftsministerium nimmt  der Ministerrat  seine im De-
       zember ergebnislos  abgebrochenen Besprechungen über den Übergang
       zur zweiten Phase der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft wieder
       auf.
       - D o m i n i k a n i s c h e  R e p u b l i k.  Mit 20:0 Stimmen
       bei Stimmenthaltung  Kubas hebt  die Organisation  Amerikanischer
       Staaten die im Jahre 1960 verhängten Sanktionen gegen das frühere
       Regime Trujillo wieder auf.
       - B e r l i n.   Bürgermeister aus mehreren westeuropäischen Län-
       dern sind  Gäste des  "Deutschen Städtetages", der eine Tagung in
       Westberlin abhält.  Es kommt zu einem Rededuell mit Bürgermeister
       Brandt, als das Stadtoberhaupt von Coventry, Callow, Kontakte mit
       Kommunalverwaltungen der DDR befürwortet.
       
       4.1.-22.1. - A f r i k a.   Der sowjetische  Vizepremier  Mikojan
       bespricht in Guinea, Ghana, Mali und Marokko politische und wirt-
       schaftliche Probleme.
       
       5.1. - L o h n t a r i f e.   Die IG  Metall lehnt  "Spitzen-Ver-
       handlungen" über  die Erneuerung des von der Industrie zum 1. Ja-
       nuar gekündigten  Tarifvertrages ab. Bei den beginnenden Bezirks-
       Gesprächen fordern  die Gewerkschaften  eine 10%ige  Lohnanhebung
       und Urlaubsverlängerungen. Die Arbeitnehmer bieten 1,5% Lohnerhö-
       hung an.  - Am 11.1. protestieren in Baden-Württemberg 10 000 Me-
       tallarbeiter auf über 70 Kundgebungen.
       
       7.-10.1. - A l g e r i e n.   Auf einer viertägigen Geheimsitzung
       beschäftigt sich  die Provisorische Regierung der Algerischen Re-
       publik in  Mohammedia (Marokko) mit dem Stand der algerisch-fran-
       zösischen Beziehungen.  In einem Kommunique fordert das Exilkabi-
       nett die "Anwendung des Rechts des algerischen Volkes auf Selbst-
       bestimmung und  Unabhängigkeit" und  anerkennt ausdrücklich  "die
       legitimen Interessen Frankreichs und der Europäer in Algerien".
       
       7.1. - B e r l i n.   Im Weißen  Haus empfängt  Präsident Kennedy
       seinen persönlichen Vertreter in Westberlin, General Clay, zu ei-
       nem Gespräch  über die  "gegenwärtige  Situation  in  Berlin  und
       Deutschland" und "mögliche Krisensituationen".
       
       9.1. - D e u t s c h l a n d f r a g e.  Nach der mehrmaligen Er-
       klärung, das  sowjetische Memorandum  vom 27. Dezember 1961 werde
       nicht veröffentlicht,  gibt die  Bundesregierung  den  22seitigen
       Text frei (vgl. "Dokumente zum Zeitgeschehen").
       - A d e n a u e r - M a c m i l l a n.    Wichtigstes  Thema  des
       mehrstündigen Gesprächs  der beiden  Regierungschefs in Bonn sind
       die "britischen Verteidigungsausgaben in Deutschland".
       
       10.1. - I t a l i e n.   Einer "Regierung  des linken  Zentrums",
       bestehend aus den Christdemokraten, den Republikanern und den So-
       zialdemokraten, versprechen  die italienischen  Sozialisten unter
       Führung von Pietro Nenni ihre Unterstützung.
       - I r a n.   Gutseigentümer, die  mehr als  fünf Dörfer besitzen,
       müssen einen  Tell ihres  Bodens abgeben.  Das von  der Regierung
       Amini verabschiedete  Bodenreformgesetz, das der Unruhe unter den
       Bauern begegnen  soll, sieht dafür eine Entschädigung in fünfzehn
       Jahresraten vor.
       
       10.-21.1. - A f r i k a.   Bundespräsident Lübke  bereist in  Be-
       gleitung von Außenminister Schröder die afrikanischen Staaten Li-
       beria, Guinea und Senegal.
       
       11.1. - U S A.  Beide Häuser des Kongresses erhalten die alljähr-
       liche "State  of Union"-Botschaft  mit Bilanz  und Vorschau  über
       alle Bereiche der amerikanischen Politik. Präsident Kennedy beur-
       teilt darin  die Wirtschaftslage  der Vereinigten Staaten optimi-
       stischer als  vor einem Jahr und regt "zur Vermeidung einer neuen
       Rezession"   konjunkturbedingte    Steueranpassungen   an.    Zur
       "militärischen Schlagkraft" verweist Kennedy auf die Erhöhung des
       Wehretats von  15% und die Verstärkung der mit Atomraketen ausge-
       rüsteten Luftwaffen-  und  Flottenverbände.  -  Zur  Berlin-Frage
       heißt es  in dem  Bericht, die USA werde keine Mühen scheuen, "um
       eine friedliche  und für  beide Seiten annehmbare Lösung des Pro-
       blems zu finden". Der Präsident fordert abschließend den schritt-
       weisen Abbau  der Zölle  zwischen dem amerikanischen und europäi-
       schen Kontinent. - Das Arbeitsministerium veröffentlicht am glei-
       chen Tage  die neueste Statistik. Bei einer Zahl von 66,5 Millio-
       nen Beschäftigten  betrug die  Arbeitslosigkeit im  Dezember 1961
       rund 4,1 Millionen (Dezember 1960 = 4,6 Millionen).
       - N A T O.   Überraschend trifft  Generalsekretär Stikker in Bonn
       ein, um  mit Bundeskanzler  Adenauer "unter vier Augen" die "Neu-
       ordnung der Verfügungsgewalt über Atomwaffen" zu besprechen.
       
       12.1. - D e u t s c h l a n d f r a g e.    Seine  Gespräche  vom
       2.1. über eine Berlin-Lösung setzt Botschafter Thompson im sowje-
       tischen Außenministerium  fort. Minister  Gromyko überreicht  dem
       amerikanischen Diplomaten  eine Denkschrift  mit der sowjetischen
       Auffassung. - Außenminister Rusk umreißt in Washington die ameri-
       kanische Position  bei den Verhandlungen über Berlin mit den Wor-
       ten: "Statt  zu versuchen,  die Mauer  in Berlin  umzuwerfen, muß
       versucht werden, offene Türen in dieser Mauer zu finden. Wenn man
       den Weg  nach Ostberlin  mit Gewalt  erzwingen will, muß man über
       die Lage, die sich daraus ergeben könnte, im Bilde sein."
       
       14.1. - E W G.  Rückwirkend auf den 1. Januar setzt der EWG-Mini-
       sterrat nach wochenlangen Verhandlungen den Beginn des Überganges
       zum gemeinsamen europäischen Agrarmarkt fest. Vertreter der deut-
       schen Landwirtschaft  äußern Bedenken gegen die getroffenen Rege-
       lungen.
       
       15.1. - K o n g o.   Antoine Gizenga,  Vizepremier der Zentralre-
       gierung, wird trotz seiner parlamentarischen Immunität von Regie-
       rungstruppen und  UN-Streitkräften gefangen  genommen  und  unter
       Hausarrest gestellt.  In Abwesenheit  von 65 der 137 Abgeordneten
       kommt ein  "Mißtrauensvotum" gegen  Gizenga im Parlament von Leo-
       poldville zustande.
       - N e u - G u i n e a.   Vor der Südküste Neu-Guineas (Westirian)
       versenken niederländische Kriegsschiffe zwei indonesische Marine-
       fahrzeuge. -  Präsident Sukarno  ruft zur "Befreiung" der nieder-
       ländischen Kolonie  auf, läßt  aber in einem Telegramm an den UN-
       Generalsekretär Verhandlungsmöglichkeiten offen.
       - V A R.   Gegen sieben Ägypter und fünf Mitglieder der französi-
       schen Wirtschaftsmission erhebt ein Kairoer Gericht Anklage wegen
       Spionage und Geheimbündelei.
       
       15.-16.1. - F i n n l a n d.   Bei den  Präsidentenwahlen erringt
       Staatspräsident Kekkonen  die absolute  Mehrheit der  Wahlmänner-
       stimmen.
       
       16.1. - F r a n k r e i c h.   Die Waffendiebstähle  der OAS  aus
       staatlichen Depots mehren sich. Aus allen Teilen Frankreichs wer-
       den Sprengstoffattentate bekannt.
       - B e r l i n.  Unmittelbar nachdem die amerikanischen Panzer den
       "Ausländerübergang" Friedrichstraße  verlassen haben, kehren auch
       die auf  Ostberliner Seite stehenden Einheiten der Roten Armee in
       ihre Garnisonen zurück.
       
       17.1. - A b r ü s t u n g.   Die UN-Delegationen  der USA und der
       UdSSR teilen  Generalsekretär U Thant  mit, daß sich die achtzehn
       Mitglieder der  neuen Abrüstungskommission geeinigt haben, am 14.
       März in  Genf die  Arbeit aufzunehmen.  - Die Kommission löst den
       bisherigen, von  Ost und  West paritätisch besetzten Zehn-Mächte-
       Ausschuß ab. Neben den fünf Staaten des Westens (USA, Großbritan-
       nien, Frankreich,  Kanada, Italien) und des Ostens (UdSSR, Polen,
       Tschechoslowakei, Rumänien,  Bulgarien) gehören ihm acht neutrale
       Länder an:  Äthiopien, Brasilien, Burma, Indien, Mexiko, Nigeria,
       Schweden und die Vereinigte Arabische Republik.
       
       17.-19.1. - D o m i n i k a n i s c h e  R e p u b l i k.     Nur
       zwei Tage  dauert die  Herrschaft einer  halbmilitärischen Junta.
       Präsident Balaguer  muß zurücktreten,  sein Vertreter Bonelly er-
       zwingt aber  die Wiedereinsetzung des erst seit Anfang Januar am-
       tierenden Staatsrates und übernimmt dessen Leitung.
       
       18.1. - U S A.  Von den 92,5 Mrd. Dollar des Budgetentwurfes ent-
       fallen mehr als 50% (52,7 Mrd. Dollar) auf Ausgaben für militäri-
       sche Zwecke.
       - A l b a n i e n.   Die österreichische  Regierung  erteilt  das
       Agreement für  eine albanische  Botschaft in  Wien. Tirana unter-
       hielt bisher  diplomatische Vertretungen im Westen nur in Rom und
       Paris. - In Warschau wird ein Protokoll über den polnisch-albani-
       schen Warenaustausch für 1962 unterzeichnet.
       
       19.1. - L a o s.  Chef der neuen Drei-Parteien-Regierung wird der
       frühere Ministerpräsident  Prinz Souvanna Phouma. Das in Genf ge-
       troffene Übereinkommen erlaubt Phouma, zehn Minister aus den Rei-
       hen seiner  Anhänger zu berufen. Je vier Mitglieder des Kabinetts
       stellen die  Pateth-Lao-Bewegung und die bisherige Regierung Boum
       Oum.
       - W e h r p f l i c h t.   In erster Lesung billigt der Bundestag
       - mit  den Stimmen  der SPD, die seinerzeit das Wehrpflichtgesetz
       abgelehnt hatte - die Verlängerung des Wehrdienstes von 12 auf 18
       Monate.
       
       20.1. - B i z e r t a.  In viertägigen Verhandlungen mit Außenmi-
       nister Couve  de Murville  erreichen Unterhändler Tunesiens keine
       Einigung über  die Räumung  des Flottenstützpunktes Bizerta durch
       Frankreich. Frankreich  weigert sich, einen festen Termin für den
       Abzug seiner Truppen zu nennen.
       
       21.1. - I r a n.  Rufe nach dem früheren Ministerpräsidenten Mos-
       sadegh und  dem Rücktritt des Kabinetts Amini beherrschen Studen-
       tendemonstrationen in  Teheran und anderen Städten. Die Regierung
       setzt Truppen  ein und läßt die Universität in der Hauptstadt für
       unbestimmte Zeit schließen. Rektor Dr. Farhad erklärt aus Protest
       seinen Rücktritt.
       
       22.-30.1. - L a t e i n a m e r i k a.    Erst  nach  zweimaliger
       Verlängerung der  Konferenz von  Punta del Este (Uruguay) gelingt
       es Außenminister  Rusk, seinen Antrag auf Ausschluß Kubas aus der
       Organisation Amerikanischer  Staaten mit den notwendigen 14 Stim-
       men durchzusetzen. - In Havanna versammeln sich zur gleichen Zeit
       200 Delegierte  aus 17 Ländern zu einer "Konferenz der lateiname-
       rikanischen Völker".
       
       23.-24.1. - B u n d e s h a u s h a l t.   Einen "Rekordhaushalt"
       für 1962 in Höhe von 53,5 Mrd. Mark verabschiedet das Bundeskabi-
       nett. Mit  fast einem  Drittel stellt der um 25% erhöhte Wehretat
       (16,5 Mrd. DM) die größte Ausgaben-Position. "Einschneidende Maß-
       nahmen" und  Gesetzesänderungen, um  "Lasten auf anderen Gebieten
       zu verringern",  stellt für  den Fall einer weiteren Erhöhung der
       Rüstungskosten Finanzminister  Starke in  Aussicht.  Schon  jetzt
       sollen die Länder mit Hilfe der "finanzpolitischen Notstandsklau-
       sel" des  Grundgesetzes verpflichtet werden, einen Fehlbetrag von
       1,74 Mrd. DM an die Bundeskasse zu zahlen.
       
       24.1. - D D R.   Die allgemeine  Wehrpflicht von  13 Monaten wird
       nun auch  für die "Volksarmee" eingeführt. Der Mannschaftsbestand
       soll nach  Angaben des  DDR-Verteidigungsministers  90 000  nicht
       überschreiten.
       
       25.-30.1. - A f r i k a.   Auf dem  "afrikanischen Gipfeltreffen"
       in Lagos  (Nigeria) sind die Staatschefs von Ghana, Guinea, Mali,
       Marokka, Lybien  und der VAR nicht vertreten, weil die algerische
       Exilregierung keine Einladung erhalten hatte.
       
       27.-31.1. - I t a l i e n.   Eine große  Mehrheit der Delegierten
       ermächtigt  Ministerpräsident   Fanfani  auf  dem  Parteitag  der
       Christdemokraten, mit "dem direkten oder indirekten Beistand" der
       (Nenni-)Sozialisten zu regieren und in sein Kabinett Republikaner
       und Sozialdemokraten aufzunehmen.
       
       26.1. - W e l t r a u m.  Ein "Mondschuß" vom amerikanischen Ver-
       suchsgelände Cap  Canoveral gelingt  nur teilweise.  Die  "Ranger
       III" geht in großer Entfernung am Mond vorbei. - Zum wiederholten
       Male muß der Weltraumflug des US-Oberstleutnant Glenn wegen tech-
       nischer Schwierigkeiten verschoben werden.
       
       29.1. - A b r ü s t u n g.   Ohne den Termin für eine neue Zusam-
       menkunft festzulegen,  vertagt sich die Konferenz zur Einstellung
       der Atombomben-Versuche auf Antrag der Westmächte.
       
       30.1. - O s t - W e s t - K o n t a k t e.  Zum zweitenmal inner-
       halb eines  Vierteljahres empfängt  Präsident Kennedy den Chefre-
       dakteur der  "Iswestija" und  Schwiegersohn Chrustschows,  Alexej
       Adschubej. An dem mehrstündigen Gespräch nimmt auch der Pressese-
       kretär des Weißen Hauses Pierre Salinger teil, der eine Einladung
       Adschubejs nach  Moskau annimmt. - Salinger war am 29.1. in Paris
       mit dem sowjetischen Pressechef Charlamow zusammengetroffen.
       

       zurück