Quelle: Blätter 1962 Heft 08 (August)


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       DVD,  die mehr als 9000 Beiträge von 1956-1989  enthält oder auf
       der aktuellen "Blätter"-CD, welche die  Beiträge ab 1990 enthält
       und beim gleichnamigen Verlag bezogen werden kann. Näheres siehe
       unter www.blaetter.de.
       
       G l i e d e r u n g  u n d  Z i t a t e:  
       
       AUS DEN WERKEN DR. HERMANN RAUSCHNINGS
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       Zu seinem 75. Geburtstag am 7. August 1962
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       Die destruktive Rolle der Deutschnationalen
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       und das Versagen der Sozialdemokratie
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       Konservativer und nationalsozialistischer Nihilismus
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       Deutsche Ostpolitik - Pläne Anno 1932
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       (Hitler:) "Was  über unsere  Ostpolitik oder "Ostraumpolitik" ge-
       sagt wurde,  billige ich im allgemeinen. Nur eines, meine Partei-
       genossen, müssen Sie sich immer vor Augen halten. Wir werden nie-
       mals eine  große Politik  machen ohne  einen festen,  stahlharten
       Machtkern im  Mittelpunkt. Ein Kern von achtzig oder hundert Mil-
       lionen geschlossen siedelnder Deutscher! Meine erste Aufgabe wird
       es daher  sein, diesen  Kern zu schaffen, der uns nicht nur unbe-
       siegbar macht,  sondern uns  ein für  allemal  das  entscheidende
       Übergewicht über alle europäischen Nationen sichern wird. Ist uns
       dies gelungen,  so wird alles andere verhältnismäßig leicht sein.
       Zu diesem  Kern gehört  Österreich. Das  ist eine Selbstverständ-
       lichkeit. Es  gehört dazu aber auch Böhmen und Mähren, und es ge-
       hören dazu  die Westgebiete  Polens bis  an gewisse  strategische
       Grenzen. Es  gehören aber  auch dazu,  und das  dürfen Sie  nicht
       übersehen, die baltischen Staaten, die Jahrhunderte hindurch eine
       dünne deutsche  Oberschicht gehabt  haben. In all diesen Gebieten
       wohnen heute  überwiegend fremde  Volksstämme. Und es wird unsere
       Pflicht sein,  wenn wir unser Großreich für alle Zeiten begründen
       wollen, diese  Stämme zu  beseitigen. Es besteht kein Grund dage-
       gen, dies nicht zu tun. Unsere Zeit gibt uns die technischen Mög-
       lichkeiten, solche Umsiedlungspläne verhältnismäßig leicht durch-
       zuführen. Übrigens  hat die  Nachkriegszeit eine  Binnenwanderung
       von mehreren Millionen veranlaßt, gegen die unser Unternehmen ein
       Pappenstiel sein  wird. Das  böhmisch-mährische  Becken,  die  an
       Deutschland grenzenden  Ostgebiete werden wir durch deutsche Bau-
       ern besiedeln.  Wir werden die Tschechen und Böhmen nach Sibirien
       oder in die wolhynischen Gebiete verpflanzen, wir werden ihnen in
       den neuen  Bundesstaaten Reservate anweisen. Die Tschechen müssen
       heraus aus  Mitteleuropa. Solange sie dort sind, werden sie immer
       ein Herd  hussitisch-bolschewistischer Zersetzung sein. Und erst,
       wenn wir  dies erreichen  können und  wollen, bin ich bereit, das
       abermalige Blutopfer  einer ganzen deutschen Jugend zu verantwor-
       ten. Ist aber dies unser Preis, dann werde ich nicht einen Augen-
       blick zögern, zwei, auch drei Millionen toter Deutscher im vollen
       Bewußtsein der  Schwere des Opfers auf mein Gewissen zu nehmen...
       Es ist  das Geheimnis  unseres Erfolges,  das Lebensgesetz echten
       Herrentums wieder  in den Mittelpunkt des politischen Kampfes ge-
       stellt zu  haben. Echtes Herrentum entsteht nur da, wo auch echte
       Unterwerfung besteht.  Es kommt nicht darauf an, die Ungleichheit
       der Menschen zu beseitigen, sondern im Gegenteil sie zu vertiefen
       und, wie  in alten  großen Kulturen,  sie  durch  unübersteigbare
       Schranken zum  Gesetz zu  machen. Es gibt kein gleiches Recht für
       alle. Wir  werden den  Mut haben,  dies nicht bloß zur Maxime un-
       seres Handelns  zu machen, sondern uns auch dazu zu bekennen. Nie
       werde ich  daher anderen  Völkern das gleiche Recht wie dem Deut-
       schen zuerkennen.  Unsere Aufgabe  ist es, die anderen Völker uns
       zu unterwerfen.  Das deutsche  Volk ist berufen, die neue Herren-
       schicht der Welt zu geben."
       Gespräche mit Hitler, 2. Auflage, New York 1940, S. 35 ff.
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       Der Nationalsozialismus - Zerstörung, nicht Erneuerung
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       Die Vernichtung des deutschen Judentums -
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       nationale Selbstverstümmelung Deutschlands
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       Nationale und soziale Motive
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       Der Weg in den Abgrund
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       Illusionismus und Selbstbetrug
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       Das verzerrte Bild des Russen
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       Der mißdeutete Sinn der Neutralität
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       Die neue Gleichschaltung
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       Das Wesen der Demokratie
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       Die Einheit der Menschheit in Raum und Zeit
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       Die Aufsätze Dr. Hermann Rauschnings in den "Blättern für
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       deutsche und internationale Politik" (bis einschl. August 1962).
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