Quelle: Blätter 1964 Heft 11 (November)


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       der aktuellen "Blätter"-CD, welche die  Beiträge ab 1990 enthält
       und beim gleichnamigen Verlag bezogen werden kann. Näheres siehe
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       G l i e d e r u n g  u n d  Z i t a t e:  
       
       Ulrike Marie Meinhof
       
       DAS "EINWANDFREIE" LEBEN DES WAFFEN-SS-GENERALS KARL WOLFF
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       ...
       "Das Schwurgericht war sich jedoch bewußt, daß hier nicht die Be-
       strafung des  Regimes im  Angeklagten Aufgabe und Pflicht des Ge-
       richtes ist.  Die Strafe  trifft einen lebenden Menschen, sie muß
       deshalb auch auf ihn zugeschnitten sein."
       ...
       ...
       "Sie müssen  verstehen, wenn  ein Mensch  wie ich jahrelang einen
       zentralen Posten innehatte, so muß sich sein Name schon irgendwie
       in kriminelle Angelegenheiten verwickeln."
       ...
       ...
       "Ich bedaure  den Krieg gegen den Westen außerordentlich. Denn er
       bedeutet meiner  Ansicht nach  eine unnötige  Schwächung Europas,
       das sich über kurz oder lang mit dem Osten wird auseinandersetzen
       müssen." (Konstantin  von Bayern: Der Papst, München 1952; so un-
       seriös der  Autor als  Historiker sein  mag, ist diese Mitteilung
       doch glaubhaft, da sie von Wolff selbst erteilt wurde, entspricht
       sie doch  der Interpretation,  die Wolff  selbst  seinem  italie-
       nischen Abenteuer zu geben wünscht.)
       ...
       ...
       "Wann endlich  bekommen wir ein Wort der Anerkennung aus dem Mund
       des Papstes  zu hören für unseren Kreuzzug gegen die Sowjets? Wir
       sind es  doch, welche  die europäische, die christliche Kultur im
       Osten verteidigen!" (aaO.)
       ...
       

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