Quelle: Blätter 1965 Heft 04 (April)


       zurück       Anzeige mit ausgesterntem Text


       Aus Copyrightgründen kann DEA hier keine Volltextausgabe machen.
       ----------------------------------------------------------------
       Das vollständige Dokument finden Sie entweder auf der "Blätter"-
       DVD,  die mehr als 9000 Beiträge von 1956-1989  enthält oder auf
       der aktuellen "Blätter"-CD, welche die  Beiträge ab 1990 enthält
       und beim gleichnamigen Verlag bezogen werden kann. Näheres siehe
       unter www.blaetter.de.
       
       G l i e d e r u n g  u n d  Z i t a t e:  
       
       Bücher
       
       DAS HEER GEGEN DIE REPUBLIK
       ===========================
       ...
       Francis L. Carsten, Reichswehr und Politik 1918-1933, Kiepenheuer
       und Witsch, 1964, 480 S., 38,- DM.
       ...
       ...
       "Das schwere Geschütz, die Drohung mit dem Rücktritt und der Auf-
       lösung des Bündnisses, war völlig unnötig gewesen... Er konnte so
       der Regierung  einmal zeigen,  wer eigentlich  Herr im Hause war,
       wer von wem abhing" (S. 28).
       ...
       ...
       "Aus diesen  Freikorps aber entstand die Reichswehr, und der maß-
       gebliche Faktor  bei ihrer  Bildung war  das alte Offizierskorps,
       vor allem der Generalstab" (S. 31).
       ...
       ...
       "In diesen  Besprechungen nahmen zum ersten Male aktive Offiziere
       Stellung zu  politischen Fragen - wie sie das vor der Unterzeich-
       nung des  Friedensvertrages und  während des  Kapp-Putsches  noch
       mehrmals tun  sollten -,  ein Zeichen der Politisierung des Offi-
       zierskorps durch die Ereignisse des 9. November 1918" (S. 25-26).
       ...
       ...
       "Die Verhängung  des Belagerungszustandes,  die die  vollziehende
       Gewalt dem  Militär übertrug, war das Mittel, mit dem Groener und
       die Heeresleitung ihre innenpolitischen Ziele durchzusetzen such-
       ten" (S. 43).
       ...
       ...
       "Die Aufgaben, die Groener stellte, waren also bereits zum großen
       Teil erfüllt" (S. 42).
       ...
       ...
       "Schleichers Hauptziel  blieb das  Heranführen der  Nazis an  den
       Staat. Zu  diesem Zweck  verhandelte er unmittelbar nach der Bil-
       dung der neuen Regierung aufs neue mit Hitler..." (S. 420).
       ...
       ...
       Jan Werk
       ...
       

       zurück