Quelle: Blätter 1965 Heft 05 (Mai)


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       und beim gleichnamigen Verlag bezogen werden kann. Näheres siehe
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       G l i e d e r u n g  u n d  Z i t a t e:  
       
       Wolfgang Baranowsky
       
       DIE KONFESSIONSPOLITIK DER OPPOSITION
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       ...
       "Ich habe  eh und je in kirchlichen Gremien, in kirchlichen Zeit-
       schriften, auf  Kirchentagen und  dergleichen gesagt, daß ich die
       christliche Unterweisung  durch staatliche Lehrer für eine höchst
       ungute Sache  halte. Das mögen die Religionsgemeinschaften selber
       tun, und wir haben gehört, daß das in Berlin offenbar gut möglich
       ist."
       ...
       ...
       "Die katholische Kirche steht auf dem Standpunkt, daß katholische
       Erziehung der  Kinder - wie es die Fuldaer Bischofskonferenz 1956
       formulierte -  'nicht nur im Religionsunterricht der Schule, son-
       dern auch in den übrigen Lehrfächern zur Geltung kommen muß'."
       ...
       ...
       "Aus staatspolitischen  und pädagogischen Gründen ist die Gemein-
       schaftsschule vorzuziehen,  weil sie  durch die  Gemeinschaft für
       die Gemeinschaft  erzieht. Wenn  Eltern demgegenüber einer Erzie-
       hung den Vorrang geben, die durch ihren Glauben oder ihre Weltan-
       schauung ganzheitlich bestimmt ist, so soll ihren Kindern der Be-
       such einer Bekenntnis- oder Weltanschauungsschule ermöglicht wer-
       den."
       ...
       ...
       "Für die Kinder, die noch nicht schulpflichtig sind, müssen genü-
       gend Kindergärten  zur Verfügung stehen, damit sie - insbesondere
       bei Berufstätigkeit  der Mütter - im Kreise gleichaltriger Kinder
       erzogen werden  und sich  in eine  Gemeinschaft einleben  können.
       Schulkindergärten sollen  den Übergang  zu den  Anforderungen der
       Schule erleichtern."
       ...
       

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