Quelle: Blätter 1969 Heft 10 (Oktober)


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       und beim gleichnamigen Verlag bezogen werden kann. Näheres siehe
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       G l i e d e r u n g  u n d  Z i t a t e:  
       
       Karsten Kullmann
       
       ZUM HEUTIGEN STAND UND ZUR ENTWICKLUNG DES BETRIEBLICHEN
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       OBJEKTSCHUTZES ALS TEIL DER "INNEREN VERTEIDIGUNG" IN DER BRD
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       ...
       Im Zusammenhang  mit den Streikaktionen von Arbeitern in der Bun-
       desrepublik Deutschland  im September  1969 äußerte  Fritz  Berg,
       Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie und Vorsit-
       zender des verteidigungswirtschaftlichen Ausschusses des BDI, den
       Wunsch, daß  eine mit einer Pistole bewaffnete Unternehmer-Gattin
       auf vor  ihrem Privathaus demonstrierende Arbeiter hätte schießen
       sollen: "Die hätte doch ruhig schießen sollen, einen totschießen,
       dann herrschte  wenigstens wieder  Ordnung" ("Der  Spiegel",  Nr.
       39/1969, S.  67). Diese  Aufforderung zur  Gewaltanwendung betraf
       eine nicht  stattgefundene Demonstration  von streikenden  Arbei-
       tern. Sie  wirft ein bezeichnendes Licht auch auf die hier zu be-
       handelnde Problematik des betrieblichen Objektschutzes als Vorbe-
       reitung und  zukünftige Durchführung  der  Gewaltanwendung  gegen
       streikende Arbeiter. D. Red.
       ...
       ...
       "Eine vorbeugende  Abwehr gegen  subversive Kräfte  aller Art ist
       für die  Erhaltung unserer  staatlichen und wirtschaftlichen Ord-
       nung lebenswichtig.  Weil es  nicht möglich sein wird, einen aus-
       reichenden äußeren  Objektschutz -  personell wie technisch - für
       die lebenswichtigen  zivilen Anlagen aufzubauen, und weil die zu-
       nehmende Verfeinerung  der Technik unter gleichzeitiger Personal-
       verminderung ein  Anwachsen der Stör- und Lähmungsempfindlichkeit
       der technischen  und baulichen  Objekte mit  sich bringt, gewinnt
       der innere Objektschutz ständig an Bedeutung" 11).
       ...
       

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