Quelle: Blätter 1975 Heft 08 (August)


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       Ansprachen zu den Ergebnissen der KSZE in Helsinki
       
       WALTER KIEBER, CHEF DER REGIERUNG DES FÜRSTENTUMS LIECHTENSTEIN
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       (Zusammenfassung)
       
       Seine  Regierung,  leitete  der  liechtensteinische  Repräsentant
       seine Rede  ein, habe die Entwicklungen, die zum Konzept der Kon-
       ferenz geführt  haben, und die Konferenz selbst von Anfang an mit
       größter Aufmerksamkeit  und Interesse verfolgt. Bereits 1972 habe
       die Regierung  seines Landes  den der Konferenz zugrundeliegenden
       Gedanken, die  Beziehungen der Völker in Europa unter Wahrung ih-
       rer Eigenart  und souveränen  Rechte auf eine neue Basis vertrau-
       ensvoller Zusammenarbeit  und guter Nachbarschaft zu stellen, be-
       grüßt.
       Die Schlußakte  der Konferenz  bezeichnete Walter Kieber als "das
       Resultat jahrelanger  harter Arbeit  und zähester Verhandlungen",
       als das  Ergebnis langer  und ernsthafter Bemühungen, die Schwie-
       rigkeiten, die  seit einer Generation auf Europa lasten, beseiti-
       gen zu  wollen. "Wenn man die Schlußtexte so betrachtet, wird man
       ihre positiven  Seiten erkennen  können", betonte der Redner. Die
       Schlußakte sei keine bloße Deklaration oder Deklamation. "Sie ist
       auch in  den Augen  meiner Regierung",  hob er hervor, "eine bin-
       dende Erklärung  darüber, was an neuem, vertrauens- und menschen-
       würdigem Denken und Handeln in Europa unter den gegebenen Umstän-
       den als ein Minimum in nächster Zeit verwirklicht werden soll."
       

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