Quelle: Blätter 1980 Heft 03 (März)


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       Dokumente zum Zeitgeschehen
       
       AUFRUF ZU EINEM KONGRESS AUS ANLASS DES 35. JAHRESTAGES DER
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       BEFREIUNG VOM DEUTSCHEN FASCHISMUS UND KRIEG AM 8. MAI 1980
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       IN MANNHEIM
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       (Wortlaut)
       
       Am 8.  Mai 1945 brach die Naziherrschaft zusammen. Nach 12 Jahren
       einer beispiellos  blutigen Diktatur  mußte der  NS-Staat  bedin-
       gungslos kapitulieren.  Er hatte  den Zweiten  Weltkrieg begonnen
       und die  halbe Welt angegriffen, um sie seinem Imperium zu unter-
       werfen. 50  Millionen Tote,  zahllose Kriegsversehrte und Heimat-
       lose, unter  ihnen viele Deutsche, waren das Ergebnis dieses ver-
       brecherischen Wahnsinns.
       
       Der 8.  Mai 1945  war der Tag der Niederlage des Naziregimes. Der
       8. Mai  ist jedoch nicht nur für die Völker Europas, sondern auch
       für das  deutsche Volk  der Tag  der Befreiung  von einem der un-
       menschlichsten und  grausamsten Systeme  in der  Geschichte.  Die
       Welt atmete  damals auf.  Millionen Menschen  schworen sich:  Nie
       wieder Faschismus,  nie wieder  Krieg. Die deutschen Widerstands-
       kämpfer gegen  das Naziregime setzten in den Jahren nach 1945 ge-
       meinsam mit  anderen Demokraten  durch, daß  zur Verhütung  neuer
       Schreckensherrschaft jede  Naziaktivität  und  -propaganda  durch
       Verfassung und Gesetz verboten wurde.
       Gemeinsam bekundeten  sie ihren Willen: Nie wieder darf von deut-
       schem Boden ein Krieg ausgehen.
       Alles zu  tun, damit der Krieg aus dem Leben der Völker für immer
       verbannt wird,  damit nie  wieder Militarismus  und Völkerhaß die
       Menschheit in  eine Katastrophe  führen - dies ist auch heute der
       erklärte Wille  von Millionen  Menschen unseres  Landes, die, die
       Lehren der  Geschichte beherzigend,  für Entspannung, Frieden und
       Abrüstung, für  die Verteidigung  demokratischer Rechte und Frei-
       heiten kämpfen.  Gerade Leid  und Erfahrung aus dem Zweiten Welt-
       krieg lassen die Bedeutung von 35 Jahren ohne Krieg in Europa er-
       kennen: Diese  große Errungenschaft gilt es zu bewahren und nicht
       durch die  Rückkehr zum Kalten Krieg, durch riesige und immer ge-
       fährlichere Waffenpotentiale,  durch immer neue Hoch- und Nachrü-
       stung zu gefährden.
       Niemand hätte  sich am  Ende des Zweiten Weltkrieges träumen las-
       sen, daß 35 Jahre nach der Zerschlagung der faschistischen Dikta-
       tur auf deutschem Boden massive Propaganda zur Verherrlichung des
       verbrecherischen Naziregimes  betrieben würde.  Doch heute führen
       in der  Bundesrepublik Neonazis ihre provokatorischen Versammlun-
       gen durch  und hetzen  gegen Andersdenkende, ohne daß sie von den
       Behörden ernsthaft  dabei behindert würden. Unter den alten blut-
       befleckten Divisionsbezeichnungen  führen Verbände der ehemaligen
       SS "Traditionstreffen"  durch. Mehr und mehr greifen Neonazis zur
       physischen Gewalt,  schließen sich  zu kriminellen  Vereinigungen
       zusammen, die  Banken und  Munitionsdepots überfallen,  Anschläge
       auf demokratische  Politiker planen  und durchführen.  Zwar steht
       hinter diesen  Kräften gegenwärtig keine Massenbewegung. Aber die
       Geschichte mahnt uns, den Anfängen zu wehren.
       Beunruhigend sind  nicht allein  die Provokationen der offen auf-
       tretenden Neonazis.  Anlaß zur Sorge gibt vor allem die Tatsache,
       daß der  Neofaschismus überhaupt  erst gedeihen  konnte durch ein
       politisches Klima  in unserem  Land, das gekennzeichnet ist durch
       den Abbau  demokratischer Rechte,  die gefährlichen Wirkungen des
       Antikommunismus, durch nationalistische Überheblichkeit und mili-
       tärische Großmannssucht.  Die Justiz  findet kein klares Wort zur
       Justiz des  Nazi-Staates, im  Gegenteil: die  Freislerjustiz wird
       als herkömmliche Rechtspflege im Sinne der Gerichtsverfassung be-
       zeichnet. Während  Berufsverbote wegen  politischer Gesinnung ein
       Klima der  Furcht vor  demokratischem Engagement schaffen, propa-
       gieren reaktionäre  Kräfte unverhohlen ihre Sympathie mit faschi-
       stischen  Diktaturen  in  anderen  Ländern  und  rufen  nach  dem
       "starken Staat".
       Gleichzeitig ist in den letzten Jahren in allen Bevölkerungskrei-
       sen, vor allem aber in der Jugend, das Bewußtsein von der Notwen-
       digkeit antifaschistischen Handelns gewachsen und hat seinen Nie-
       derschlag in  zahlreichen Demonstrationen,  Kundgebungen und Dis-
       kussionen gefunden.  Diese Entwicklung  gilt es  fortzufahren und
       die zahlreichen antifaschistischen Initiativen zu stärken.
       Diese Bewegung  steht dafür  ein, daß die Menschen unseres Landes
       die Demokratie  als ihre  eigene Sache  begreifen, daß der Neofa-
       schismus zurückgedrängt  wird und Versuche, den Kalten Krieg wie-
       der zu beleben, erfolglos bleiben.
       Der 8.  Mai 1980,  der 35.  Jahrestag der Befreiung von der Nazi-
       herrschaft, ist  uns Anlaß,  unser Volk an die Erfahrungen seiner
       Geschichte zu mahnen, die Öffentlichkeit auf die uns von neonazi-
       stischer Seite drohenden Gefahren aufmerksam zu machen und Regie-
       rungen, Parlamente  und Behörden  zur Anwendung  der  Gesetze  zu
       drängen. Bestimmungen  zum Verbot  neofaschistischer Aktivitäten,
       wie sie  der Artikel 139 des Grundgesetzes absichert, müssen end-
       lich voll  respektiert werden.  Die Forderungen des Brüsseler Ap-
       pells der  europäischen Organisationen der Widerstandskämpfer und
       Verfolgten des  NS-Regimes nach Auflösung der SS-Verbände und al-
       ler anderen  Nazigruppierungen, nach Unterbindung ihrer Aktivität
       und Propaganda, müssen Wirklichkeit werden.
       Alle Demokraten, alle, denen es um die Verwirklichung des antifa-
       schistischen und antimilitaristischen Auftrages des Grundgesetzes
       geht, sind jetzt aufgerufen, gemeinsam aktiv zu werden, sich mehr
       als früher zusammenzuschließen und ihr Vorgehen aufeinander abzu-
       stimmen.
       Um diesem Ziel zu dienen, führen die Unterzeichner am 10. und 11.
       Mai 1980 in den Räumen des Mannheimer "Rosengarten" einen antifa-
       schistischen Kongreß durch.
       Wir rufen  alle antifaschistischen Organisationen und Persönlich-
       keiten, gleich  welcher parteipolitischen  oder weltanschaulichen
       Richtung auf, an diesem Kongreß teilzunehmen.
       
       Antifaschistische Initiative  in der  Bundesrepublik  Deutschland
       zum Kongreß "35. Jahrestag der Befreiung vom deutschen Faschismus
       und Krieg"
       
       Diesen Aufruf  haben unter  anderem folgende Persönlichkeiten un-
       terschrieben:
       
       Prof. Dr.  Wolfgang Abendroth,  Frankfurt/Main -  Dr. Karl Acker-
       mann, Mannheim,  Herausgeber des  "Mannheimer Morgen"  - Inge Ai-
       cher-Scholl, Rotis,  Gemeinde Leutkirch  - Hanneliese  Appelrath,
       Bonn, SPD-Stadtverordnete,  Angestellte -  Kurt Bachmann,  Weiden
       bei Köln,  Mitglied des Präsidiums der DKP - Herbert Bayer, Krif-
       tel, Gewerkschaftssekretär  HBV, Frankfurt/Main  - Dr.  med. Win-
       fried Beck,  Offenbach, Delegierter in der Landesärztekammer Hes-
       sen - Arno Behrisch, Hof/Saale, Mitglied des Direktoriums der DFU
       - Rolf  Berghorn, Bonn,  Bundesvorsitzender des SHB - Horst Berg-
       mann, Bremerhaven,  Betriebsrat, Vertreter und Vertrauensmann IGM
       - Arend  Bertzbach, Bremen,  Pastor - Horst Bethge, Hamburg, Leh-
       rer, Mitglied  des GEW-Landesvorstandes  - Dr.  Wolfgang  Beutin,
       Hamburg -  Wolfgang Bing, Fulda, Personalrat und Mitglied des Be-
       zirksvorstandes DPG  Hessen - Willi Bleicher, Stuttgart, Mitglied
       der lnternationalen  Lagergemeinschaft Buchenwald-Dora  -  Martin
       Böttger, Bonn,  VDS-Vorstandsmitglied, LHV  -  Prof.  Dr.  Egbert
       Brieskorn, Bonn  - Fritz  Bringmann, Aukrug,  Generalsekretär der
       Amicale Internationale  de Neuengamme  - Christiane  Bruns, Bonn,
       VDS-Vorstandsodtglied, MSB  - Helmut Buck, Reutlingen, 1. Bevoll-
       mächtigter der IG Metall, Verwaltungsstelle Reutlingen Martha Bu-
       mann, Düsseldorf,  Mitglied des  Präsidiums der DKP und des Welt-
       friedensrates -  Emil Carlebach,  Frankfurt, Mitglied des Bundes-
       vorstandes der  Deutschen Journalisten-Union,  Vizepräsident  der
       Internationalen  Lagergemeinschaft  Buchenwald-Dora  -  Peter  O.
       Chotjewitz,  Haunetal-Kruspis,  Mitglied  im  Bundesvorstand  des
       Verbandes Deutscher  Schriftsteller -  Günter Daus, Mülheim-Ruhr,
       Sekretär des  Komitees der  Moorsoldaten - Dr. Franz-Josef Degen-
       hardt, Quickborn,  Liedermacher -  Prof.  Dr.  med.  H.U.  Deppe,
       Frankfurt/Main -  Dr. Ingeborg  Drewitz, Berlin,  Vizepräsidentin
       des PEN-Zentrums  der BRD  - Peter Dreyer, Mannheim, stellvertre-
       tender Vorsitzender  VDJ, Mitglied  des Bezirksvorstandes  Baden-
       Württemberg der ÖTV - Dr. Heinz Düx, Friedrichsdorf, Vorsitzender
       Richter am  Oberlandesgericht Frankturt/Main - Ernst Eicher, Als-
       heim, Winzer  - Dr.  Konrad Elsässer, Oberursel, Pfarrer, Vorsit-
       zender des  Christlichen Friedensdienstes - Bernt Engelmann, Rot-
       tach-Egern, Schriftsteller - Helmut Erwe, Bonn, Rechtsreferendar,
       Bundesvorstand DFG/VK,  - Anne-Marie Fabian, Köln, Journalistin -
       Prof. Dr.  Walter Fabian,  Köln, Hochschullehrer  und Publizist -
       Albert Fischer, Metzingen, Vorsitzender des Ortskartells DGB Met-
       zingen und  Kreisvorsitzender der  VVN-Bund  der  Antifaschisten,
       Reutlingen-Tübingen -  Uschi Flacke,  Köln, Liedermacherin - Floh
       de Cologne, Köln, Theatergruppe - Ekkes Frank, Weilheim/Teck, Au-
       tor und  Liedermacher -  Simon-Peter Gerlach,  Gelsenkirchen-Bis-
       marck, Pfarrer  - Karin Gierszewski, Esslingen, Jugendbilgssekre-
       tärin NFJD - Peter Gingold, Frankfurt/Main, Mitglied des Interna-
       tionalen Auschwitz-Komitees - Lutz Görner, Köln, Rezitator - Hans
       Goethe, Wald-Michelbach, Pfarrer i.R., Beigeordneter der Gemeinde
       Wald-Michelbach/Odenwald - Prof. Dr. D. Helmut Gollwitzer, Berlin
       - Gerd Greune, Rueil-Malmaison, Geschäftsführender Bundesvorstand
       DFG/VK, Kuratoriumsmitglied  der Initiative für Frieden, Interna-
       tionalen Ausgleich und Zusammenarbeit - Prof. Dr. HAP Grieshaber,
       Reutlingen -  Gottfried Grimm, Lübeck, Vertrauensmann IG Metall -
       Dieter Hildebrandt,  München, Kabarettist  - Dr. Wilhelm Hoegner,
       München -  Willi Höhn,  Frankfurt/Main, Sprecher der Gemeinschaft
       der republikanischen Spanienfreiwilligen in der BRD - Heinz Hoff-
       mann,  Gerlingen,   Bundesjugendleiter   der   Naturfreundejugend
       Deutschlands -  Prof. Dr. Klaus Holzkamp, Berlin, Hochschullehrer
       an der  freien Universität Berlin - Fasia Jansen, Oberhausen, Po-
       lit-Sängerin - Mechtild Jansen, Köln, Büro des Komitees für Frie-
       den, Abrüstung  und Zusammenarbeit,  Zentraler Arbeitskreis Demo-
       kratische Fraueninitiative  - Hans  Jennes, Frankfurt/Main, Gene-
       ralsekretär der  VVN-Bund der  Antifaschisten -  Prof. Dr. Walter
       Jens, Tübingen  - Edith  Jürgensen, Eckernförde,  Vorsitzende der
       Ortsverwaltung Schleswig-Eckernförde der HBV - Heinz Junge, Dort-
       mund, Sekretär  des Sachsenhausen-Komitees für die Bundesrepublik
       Deutschland -  Alphonse Kahn,  Frankfurt/Main,  stellvertretender
       Vorsitzender der  IEDW -  Ferdinand  Kammering,  Ritterhude,  Be-
       triebsratsvorsitzender -  Prof. Dr.  Jörg Kammler, Kassel - Fritz
       Karg, Mannheim,  Gewerkschaftssekretär -  Eugen Kessler, München,
       Vorsitzender der  Lagergemeinschaft Dachau  in der  BRD -  Werner
       Kiesewetter, Reutlingen,  Betriebsratsvorsitzender -  Dr.  Heinar
       Kipphardt, Angelsbruck, Schriftsteller - Dietrich Kittner, Hanno-
       ver, Kabarettist  - Uwe  Knickrehm, Bonn,  Bundesvorsitzender des
       MSB-Spartakus - Lorenz Knorr, Frankfurt/Main, Publizist, Mitglied
       des Direktoriums der DFU - Dr. Werner Koch, Emlichheim, Präsident
       des Sachsenhausen-Komitees  (BRD) - Hugo Köser, Bremen, Betriebs-
       ratsvorsitzender- Prof. Dr. Walter Kreck, Bonn, Prof. em. - Prof.
       Dr. Reinhard  Kühnl, Marburg  - Ingrid Kurz, Hamburg, Arbeitsaus-
       schuß der  Initiative "Weg  mit den Berufsverboten" - Albert Leh-
       mann, Raunheim, Stadtverordneter der SPD - Helmut Lölhöffel, Ber-
       lin, Redakteur - Heinz Lukrawka Dinslaken, Betriebsratsvorsitzen-
       der - Willi Malkomes, Frankfurt/Main, Betriebsrat, Gewerkschafts-
       funktionär  -  Klaus  Mannhardt,  Essen,  Bundesvorsitzender  der
       DFG/VK -  Alfred Marchand,  Frankfurt/Main, Vorsitzender  der SPD
       Preungesheim -  Anna Meier,  Namborn, Mitglied des Präsidiums der
       VVN-Bund der  Antifaschisten - Wilfried Mercks, Aachen, stellver-
       tretender Juso-Unterbezirksvorsitzender  - Friedheim  Meyer, Düs-
       seldorf, Pfarrer - Ingpeer Meyer, München, Bundesvorsitzender der
       Deutschen Jugendpresse e.V. - Prof. D. Dr. Manfred Mezger, Mainz-
       Gonsenheim -  Dr. h.c.  Herbert Mochalski,  Kronberg 2, Pfarrer -
       Ilse B. Morweiser, Ludwigshafen-Edigheim, Betriebsratsvorsitzende
       - Gisela Mühlberger, Frankfurt/Main, Gewerkschaftssekretärin HBV-
       Frankfurt -  Gertrud Müller, Stuttgart, Lagergemeinschaft Ravens-
       brück BRD, Vizepräsidentin des Internationalen Lager-Komitees Ra-
       vensbrück - Norbert Müller, Freiburg, Rechtsanwalt, Präsidium der
       VVN-Bund der  Antifaschisten -  Renate Müller, Kassel, Jugendver-
       treter  IG   Metall,  KJA-Vorsitzende   -  Horst  Nicoley,  Syke,
       Ortsvereinvorsitzender der  IG Druck und Papier, Bremen - D. Mar-
       tin Niemöller, Wiesbaden - Udo Nobel, Nordenham, Betriebsratsmit-
       glied, SDAJ-Kreisvorsitzender  Vertreter der  IG Metall  - Ingrid
       Nokel, Bremen,  Journalistin - Robert Nonnenmacher, Mainz, Maler-
       meister, Obermeister - Prof. Dr. jur. Norman Paech, Hamburg, Bun-
       desvorsitzender der VDJ - Prof. Dr. Irene Pieper-Seier, Oldenburg
       - Hildegard  Proft, Köln,  Zentraler Arbeitskreis  der DFI - Elfi
       Rach, Bonn,  Betriebsratsvorsitzende -  Prof Dr. Jürgen Redhardt,
       Staufenberg 4,  Vizepräsident der  VVN-Bund der  Antifaschisten -
       Prof Dr.  med. Michael  Regus, Siegen  - Prof. Dr. Helmut Ridder,
       Gießen, Universitätsprofessor  - Dr.  Josef  Cornelius  Rossaint,
       Düsseldorf, Präsident  der VVN-Bund  der Antifaschisten  - Dieter
       Seide, Kasse,  Vorsitzender des IGM Ortsjugendausschusses Kassel,
       Betriebsratmitglied -  Eckart Spoo,  Hannover, Journalist - Horst
       Symanowski, Mainz,  Pfarrer i.R.  - Julius  Schätzle,  Stuttgart,
       Dokumentationszentrum "Oberer  Kuhberg", Ulm  - Heinz Schlapkohl,
       Ludwigshafen,  Betriebsrat  BASF  -  Prof.  Dr.  Dr.  h.c.  Josef
       Schleifstein, Frankfurt/Main,  Leiter des Instituts für Marxisti-
       sche Studien  und Forschungen  - Rena  Schneider, Nordenham, Vor-
       standsmitglied Interessengemeinschaft  Umweltschutz  Nordenham  -
       Hannah Schönig, Bielefeld, Lehrerin -Peter Schorre, Bonn, Bundes-
       vorsitzender Service  Civil International  - Karl Schreiber, Bic-
       kenbach, Vorsitzender  der Lagergemeinschaft  ehemaliger Insassen
       des KZ-Lagers  Osthofen -  Joachim  Schwammborn,  Frankfurt/Main,
       Rechtsanwalt -  Helmut Stein, Hamburg, Justitiar - Peter Steiner,
       Berlin, Tageszeitung "Die Neue" - Wulf Steinvorth, Pinneberg, Ge-
       werkschaftssekretär - Carmen Stienen, Köln, Sekretärin der "Bläck
       Fööss" -  Christoph  Strässer,  Münster,  Bundesvorsitzender  der
       Deutschen Jungdemokraten  - Prof. Dr. Gerhard Stuby, Bremen, Uni-
       versität Bremen,  Generalsekretär der Internationalen Vereinigung
       Demokratischer Juristen  - Werner  Stürmann, Dortmund, Bundesvor-
       sitzender der  Sozialistischen Deutschen  Arbeiterjugend (SDAJ) -
       Peter Stutz,  Bonn, VDS-Vorstandsmitglied,  SHB  -  Horst  Trapp,
       Frankfurt/Main, Mitglied  des Komitees für Frieden, Abrüstung und
       Zusammenarbeit -  Otto Wahl, Stuttgart, Vorsitzender der Lagerge-
       meinschaft Mauthausen  - Rolf Warneke, Wedel, Betriebsratsvorsit-
       zender - Gerhard Weber, Hamburg, Generalsekretär CVJM - Josef We-
       ber, Kaarst,  Mitglied des Direktoriums der DFU - Prof. Dr. Erich
       Weigelin, Wachtberg-Pech,  Direktor des  Instituts für experimen-
       telle Ophtalmologie  an der Universität Bonn - Bernhard W. Wette,
       München, Herausgeber  der Zeitschrift  "Lassmaro  tschatscheperi"
       (Jahrbuch zur  Situation der Zigeunerin der BRD) - Renate Wisbar,
       Bonn, ÖTV-Kreisfrauenausschuß  Bonn, Zentraler  Arbeitskreis  der
       DFI -  Heinz Werner Wurstius, Frankfurt/Main, Bezirkssekretär der
       IG Druck  und Papier,  Frankfurt/Main -  Walter Wuttke-Groneberg,
       Tübingen, Wissenschaftlicher Angestellter, Mitglied im Bundesvor-
       stand des BdWi - Jürgen Zehm, Pinneberg, Personalratsvorsitzender
       - Jörg  Zimmermann, Mühlheim,  stellvertretender Landesschulspre-
       cher (Hessen)  - Otto Zimpelmann, Ludwigshafen, Betriebsrat BASF,
       Mitglied des Weltfriedensrates
       
       Demonstration und  Kundgebung aus  Anlaß des  35. Jahrestages der
       Befreiung vom deutschen Faschismus und Krieg
       
       am Samstag, 10. Mai 1980 in Mannheim
       Demonstration: 11.00 Uhr - ab Rosengarten
       Kundgebung: 12.00 Uhr - Pardeplatz
       

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